Illustration Tintenfisch

Das Potential des Ozeans

Fakten zum Fish & Seafood Markt

Die Weltbevölkerung hat 2022 bereits die Schwelle von
8 Milliarden Menschen überschritten und bis 2050 werden wir laut Prognosen 9.8 Milliarden Menschen auf dieser Erde sein.

Über 3.1 Milliarden Menschen essen mindestens einmal pro Woche Fisch. Die Ernährung in den Industrieländern hat sich hin zum Konsum von gesunden Proteinen verändert. Städtische Lebensformen breiten sich aus, die real verfügbaren Einkommen steigen an.

Im Jahr 2019 lieferten aquatische Lebensmittel weltweit etwa 17% der tierischen Proteine und 7% der gesamten Proteine. Für 3,3 Milliarden Menschen liefern Fisch und Meeresfrüchte mindestens 20% der durchschnittlichen Pro-Kopf-Aufnahme an tierischem Eiweiss.

Die wachsende Nachfrage nach Fisch als Ressource schafft ein attraktives Umfeld für Investoren. Der Sektor wurde von grossen Finanzinstituten erst vor kurzem entdeckt (first mover).

Bonafide bietet eine einzigartige Gelegenheit, am Wachstumsmarkt für Fisch und Meeresfrüchte zu partizipieren.

Quelle: The State of World Fisheries and Aquaculture 2022 (FAO, 2022)

Bild Wellen Meer
Grafik FAO Zahlen und Fakten

Ideale Voraussetzungen für Investitionen

Eine junge und fragmentierte Branche, untermauert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Fisch und Meeresfrüchten.

Nachhaltige Investitionen leisten einen Beitrag zur Ernährungssicherheit für alle.

Zahlreiche Familien- und Kleinunternehmen bieten Wachstums-, Optimierungs- und Konsolidierungspotenzial.

Fusionen und Übernahmen sowie Marktkonsolidierung bieten interessante Ausstiegsmöglichkeiten.

Günstiges Timing mit einem Zielmarkt, der solides Wachstum, vielversprechende Investitionsaussichten sowie moderate bis niedrige Konkurrenz zeigt.

Bild Fische

Aquakultur – die neue Protein-Generation

Aquakultur, die kontrollierte Aufzucht von Wassertieren, wie Fisch, Schalen- und Krebstieren, ist eine der effizientesten Methoden, um leicht verdauliche, qualitativ hochwertige Proteine zu produzieren, die alle essenziellen Aminosäuren enthalten.

Fisch liefert essenzielle ungesättigte Fettsäuren (langkettige Omega-3-Fettsäuren), Vitamine (D, A, B) und Mineralien (einschliesslich Kalzium, Jod, Zink, Eisen und Selen).

Think outside the fish: Im Ozean steckt viel Potenzial

Unternehmen pflanzen Wasserpflanzen an, welche das CO2 aus den Weltmeeren aufnehmen. Anschliessend werden diese Algen geerntet und landen frisch auf den Tellern in den Restaurants dieser Welt oder werden zu gesunden Snack-Produkten verarbeitet.

Algen können auch als Energielieferanten dienen – insbesondere als Quelle von fetten Ölen, die für die Biotreibstoffhersteller interessant sind.

Unternehmen verwerten die Abfallprodukte aus den Aquakulturen und stellen daraus Gesundheitsprodukte und Medikamente für den menschlichen Verzehr her.

Kosmetik-Substanzen aus dem Meer – Perlmutt gegen Falten, Meerseide für glänzendes Haar und Algen als Wirkstoff der Zukunft. Davon profitiert auch die Umwelt.

Angebotsentwicklung

Seit Jahrhunderten gehören Fische und Meeresfrüchte zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. In den vergangenen fünf Jahrzehnten ist die Rate für das Angebotswachstum von Fisch dem Bevölkerungswachstum stets einen Schritt voraus geblieben. Die Zahlen des traditionellen Fischfangs sind seit den späten 80er Jahren statisch. Verantwortlich für dieses beeindruckende Wachstum sind also vor allem die Aquakulturen.

Während die traditionelle Fischerei auf dem heutigen Niveau stagnieren wird, werden die Aquakulturen weiter zulegen. Aufgrund der benötigten Lizenzen für den Fischfang ist aber auch hier nur ein beschränktes Wachstum möglich. Darüber hinaus beeinflussen Faktoren wie die reduzierte Verschwendung, die bessere Auslastung, verbesserte Vertriebskanäle sowie eine wachsende Nachfrage durch Bevölkerungswachstum, steigende Einkommen und Urbanisierung die Angebotsentwicklung. Der Gesamtwert der Wertschöpfungskette von Fisch und Meeresfrüchten beträgt heute rund USD 800 Milliarden (14% Produktion, 38% Verarbeitung, 48% Verteilung).

Quelle: Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), 2020

Grafik Fischerei und Aquakultur

Die Nachfrage steigt

Fisch ist ein vielseitiges und heterogenes Gut, das eine grosse Vielfalt an Arten umfasst. Er kann auf viele verschiedene Arten zubereitet und verzehrt werden, sei es als Lebensmittel oder als Non-Food-Produkt. Der grösste Teil der Fischproduktion wird in Form von Produkten für den menschlichen Verzehr genutzt. Heute essen mehr als 3,1 Mrd. Menschen mindestens einmal pro Woche Fisch. Der weltweite Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch wird Prognosen zufolge im Jahr 2030 21.5 kg erreichen, gegenüber 20,2 kg im Jahr 2020. Die Ernährungsgewohnheiten der Menschen in den Industrieländern ändern sich in Richtung des Konsums gesunder Proteine. Zusammen mit dem Bevölkerungswachstum führen diese Gesundheitstrends zu einem stetigen Anstieg der Nachfrage.

Die Antwort lautet Aquakultur

Die Erzeugung von Wassertieren aus Aquakultur im Jahr 2016 belief sich auf 80 Millionen Tonnen, was einer Steigerung um 35% gegenüber 2010 entspricht, mit einem geschätzten Erstverkaufswert von USD 160 Milliarden.

Wichtig bezüglich Ernährungssicherheit und Umwelt, etwa die Hälfte der weltweiten Aquakulturproduktion von Tieren und Pflanzen stammen aus nicht gefütterten Arten. Damit können die Fische sowie Wasserpflanzen äusserts nachhaltig gezüchtet werden ohne einen zusätzlichen ökologischen Fussabdruck zu hinterlassen.

Quelle: Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) 2020

Tabelle Fischangebot über die Jahre
Tabelle Fischangebot

Kurs auf Aquakultur und Nachhaltigkeit

Ernährungsexperten empfehlen, weniger Fleisch und regelmässiger Fisch zu essen. Die grosse Herausforderung besteht darin, höherwertige Proteine zu produzieren, ohne den Druck auf die wildlebenden Fischbestände zu erhöhen. Kann Aquakultur diese Anforderungen erfüllen?

Laut Prognosen der Vereinten Nationen (FAO) muss die aktuelle Nahrungsmittelproduktion bis im Jahr 2050 global um 70% ansteigen, um die zusätzlichen zwei Milliarden Menschen zu ernähren, die auf dem Planeten leben werden. Effizienz und Innovation sind Grundvoraussetzungen für eine solche Steigerung. Dies kann nur durch eine nachhaltige, effiziente, kostengünstig organisierte und konstruierte Aquakulturindustrie erreicht werden.

Die Ordnungspolitik von Fischerei und Aquakultur wird durch die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" und die "Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)" stark beeinflusst werden. Die Ernährungssicherheit, die nachhaltige Bewirtschaftung sowie die Nutzung natürlicher Ressourcen sind in den SDGs besonders wichtig und integrieren die drei Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung: Wirtschaft, Soziales, Ökologie.

Quelle: Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) 2020

Der Investment-Prozess

Die thematische Fokussierung innerhalb unseres Investment-Ansatzes erlaubt uns einen umfassenden Blick auf den gesamten Fish & Seafood-Sektor, der dem durchschnittlichen Investor unzugänglich ist. Erfahren Sie von unseren Experten mehr zu unserem Investment-Ansatz.